Gnadenhof Avalon

Tierpatenschaft

 Viele Avalon Tiere suchen noch liebe Paten, welche sie unterstützen

Eine Patenschaft bei uns ist ganz einfach:

Man zahlt monatlich unter Angabe des Namens des Patentieres einen selbst bestimmten Betrag auf das Spendenkonto unseres gemeinnützigen Vereins Avalon – Mensch und Tier e.V. 

Als kleines Dankeschön senden wir euch eine schöne Patenschaftsurkunde zu 

Das Patentier kann gerne und jederzeit bei uns besucht und geknuddelt werden.

Die Patenschaft endet ganz einfach mit Einstellung der Zahlungen.

Unter folgender Email Adresse beantworten wir alle Fragen zu unseren Tieren und den Patenschaften, auch können sich hier liebe Menschen melden, welche Paten werden möchten:

simone@gnadenhof-avalon.de


Gent:

 

Hostess und Gent

Es waren einmal zwei wunderbare Pferde. Mutter und Sohn. Beide wurden von ihrem Besitzer als Turnier und Gebärmaschinen ausgenutzt. So lange, bis die Mutter, Hostess, zu alt war um Leistungsfohlen auf die Welt zu setzen und ihr Sohn, Gent, begann sein Augenlicht zu verlieren.

Von diesem Tag an standen die beiden allein in kleinen Boxen, im Sommer auf einer Weide ohne Wasserzugang (da halfen zum Glück liebe Menschen), im Winter eingesperrt ohne richtige Einstreu. Nur kalt, einsam und dunkel.

Dazu kam, dass sie ab und an auch noch ins Gesicht geschlagen bekamen, wenn sie aus ihren Boxen schauten.

Letztendlich sollten die beiden Pferde, da sie ja keinen Ertrag mehr brachten, an den Schlachter (da gibt’s ja recht gutes Geld pro Kilo Pferd) verkauft werden.

Nadja, ein ganz wunderbarer Mensch, mit dem Herzen auf dem richtigen Fleck, kaufte die beiden frei. Dies war kein einfaches Unterfangen und dauerte viele nervenaufreibende Wochen, denn der Besitzer war recht stur und wollte das meiste aus den Pferdchen herausholen.

Dazu kam, dass die Stute nach dem Freikauf bereitwillig in den Hänger ging, welcher sie nach Avalon bringen sollten, der Wallach aber große Angst hatte, den Hänger nicht betrat.

So musste Gent nachdem der Vorbesitzer meinte, dass wenn das Tier nicht bis kommenden Montag verschwunden sei, gleich auf dem Hof erschossen werden würde, in einer Nacht und Nebelaktion in einen anderen Stall geführt werden. Dort riss er auf der Weide in großer Panik alle Umzäunungen ab, hat noch heute Narben an den Vorderbeinen.

Mit einem guten Tierarzt konnte das Pferd dann nach drei (!) Wochen in einen Hänger geladen werden und kam endlich wieder mit seiner Mama zusammen!

Die Freude und Erleichterung auf allen Seiten war enorm!

Beide Pferde waren nun gut und sicher unter. Hostess benötige mehr als vier Wochen um sich aus ihrer Box auf den Paddock zu trauen, Gent hatte sich sehr schnell eingelebt und war mutiger.

Nur auf die Weide wollten sie nicht!

Immer wieder wurden sie zur Probe auf ein sicher eingezäuntes Gartengrundstück gebracht, immer wieder wurde Gent in Sekunden schweißnass und geriet in große Panik, war erst wieder ruhig, als er zusammen mit Hostess auf dem sicheren Paddock stand.

Dies tat allen beteiligten Zweibeinern sehr Leid, denn, Leute: Pferde brauchen eine Weide!

Alle überlegten lange hin und her.

Bis, ganz plötzlich zwei Avalonieren gleichzeitig die absolut simple Idee kam, den Paddock einfach mal zu öffnen und die beiden auf den Hof zu lassen.

Pups doch der Hund drauf, wo hätten die beiden denn hinflüchten sollen? Und warum?

Also: Paddock auf und……… Pferde raus.

Unsere Erwartungen wurden übertroffen: Elegant, absolut ruhig und gelassen schlenderten Gent und Hostess über den ganzen Hof und freuten sich über das frische Gras, welches sie in allen Ecken fanden!

Weder Schweinegegrunze, noch Hundigebell, noch Besucher brachten Mutter und Sohn aus der Ruhe!

Nach zwei Stunden tappten sie gemütlich wieder in den Paddock und freuten sich über ihr Abendessen!

Nachtrag, 29.09.2013

Gestern war ein wunderschöner Tag, Gent und Hostess waren fast den ganzen Tag auf dem Hof unterwegs, haben mal wieder den Schafen die Heuraufe leergeschlumpft, sich von Selma superglänzend putzen gelassen, Gent hat wie immer Aqua ein bissel geärgert, da er schon wieder die Blümchen im Garten rupfen wollte, beide Pferde sind bis gaaanz hinten zum Weiher spaziert, kamen wieder zurück, ließen sich von allen beschmusen.

Alles war ruhig, alles war wunderschön.

Und dann begann der Albtraum:

Plötzlich hat sich unsere geliebte Stute Hostess, welche noch kein ganzes Jahr bei uns ist, welche noch kein ganzes Jahr ein Leben in Liebe und Freiheit genießen durfte, gelegt und konnte nicht mehr aufstehen.

Wir haben sie hochgezogen. Sie ging ein paar Schritte und ließ sich wieder fallen, rief laut nach ihrem Sohn.

Wir haben sofort Nadja Bescheid gegeben und den Tierarzt gerufen.

Hostess litt unter einer plötzlichen, sehr schweren Kolik. Unsere Tierärztin konnte sie nur noch erlösen.

Wir alle sind fassungslos und schockiert.

Gents Rufe nach seiner Mutter zerreißen uns allen die Herzen.

Und in meinem leeren Kopf dreht sich immer nur ein Satz, spielt immer nur ein Lied:

Haltet die Welt an

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Nach dem Tod von Hostess nahmen wir Hanni auf und Gent verliebte sich dolle in die junge Dame. Sie half ihm über den Verlust der Mutter hinwegzukommen.

Er ist mittlerweile 28 Jahre, leidet ein wenig unter Arthrose in den Beinen und Füßen. Auch hat er einen Fehlwachstum an einem Huf, daher muss sehr oft der Hufschmied kommen um nachzuschneiden.

Gent freut sich sehr über liebe Paten, welche ihn ein wenig unterstützen.

 


 

Hanni: 

 

Hanni ist eine gaaaanz liebe 12-14 jährige Norwegerstute welche aus einer Beschlagnahmung stammt, da der Vorbesitzer sich nicht gekümmert hatte, unter anderem eine Augenentzündung nicht behandeln lies: Der Stute musste daraufhin ein Auge entfernt werden.

Dazu leidet sie unter einem starken Sommerekzem. Diese bisher unheilbare Krankheit ist eine Mischung aus einer Stoffwechselerkrankung und einer Allergie gegen Mückenstiche.

Der Juckreiz den die Mückenstiche bei einem Pferd mit dieser Allergie verursachen, ist für das arme Tier nahezu unerträglich. In ihrer Not schrubbern sich die Pferde tiefe Wunden in ihre Haut. Mähne und Schweifansatz werden nahezu weggeraspelt. Es gibt Pferde, welche überhaupt keine schützende Mähne mehr haben.

Mit der richtigen Behandlung kann man aber bei vielen Pferden bereits große Erfolge erzielen.

Um ihr Leid zu lindern benötigt Hanni intensive tierärztliche Betreuung, spezielles Futter und eine Kur welche sie vor dem nächsten Frühjahr, dann den Sommer durchgehend erhalten soll, bestehend aus aufeinander abgestimmten Mitteln welche zur innerlichen und äußerlichen Behandlung eingesetzt werden. All dies ist leider sehr kostenaufwendig.

Wer möchte Hanni unterstützen?


Weitere Avalon Fellgesichter folgen in den nächsten Tagen!

 

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