Gnadenhof Avalon

Über Avalon

Gnadenhof Avalon
 

  "Man kann nicht alle retten.", sagte der Engherzige und half keinem

Leider können auch wir nicht alle retten, doch wir tun alles was in unserer Macht und Kraft steht, um "mitzunehmen", was nur geht.


So entwickelte sich über viele Jahre der Wunsch nach einem kleinen Gnadenhof.

Dort sollen die Fellgesichter, vorwiegend Huf- und Klauentiere, artgerecht und glücklich bis an ihr natürliches Ende leben dürfen.

Seit dem Sommer 2011 sind wir nun dabei Avalon aufzubauen.

Hier gilt unser Prinzip:

Menschen helfen Tieren und Tiere helfen Menschen!

Kindern (Schulklassen, Jugendgruppen) möchten wir auf Avalon zeigen, wie wunderschön es sein kann sich mit Tieren zu beschäftigen, sich für sie einzusetzen und jedes Lebewesen mit Respekt zu behandeln.

Senioren sollen sich auf dem Hof wohlfühlen. So hatten wir im Frühjahr bereits einen Besuch des örtlichen Seniorenheimes, der interessiert bei der Schafschur zuschaute.

Auch behinderten Menschen möchten wir auf Avalon den Kontakt mit den Tieren ermöglichen.


 Avalon

Tiere füttern, misten, bauen,

Zäune ziehen, sich vertrauen,

beistehen, helfen Hand in Hand

Werbung machen hier im Land

Schultern klopfen, Daumen drücken,

sich auch mal tief runter bücken

dass man ist auf einer Stufe

für die kleinen Shetty Hufe.

Hunde kuscheln, Pferde hegen

auch im schlimmsten Winterregen

Schafe fangen, niemals ruhn

sich lieb kümmern um ein Huhn.

Wasser schleppen, Ziegenkampf

manchmal nahe einem Krampf

Kalte Füße, nasse Schuhe

klamme Hände, keine Ruhe.

Schwitzen in der Sommerhitze

kriechen in die letzte Ritze

um zu helfen einer Katze

mit ganz arg verletzter Tatze.

Vom Lama sich bespucken lassen

Flyer bringen zu den Massen

Spenden sammeln, Tore streichen

niemals von der Stelle weichen.

Weinen und gemeinsam lachen

bis die Scheunenbalken krachen

wundervolle Lieder singen

welche hier hernieder klingen

Schweinchen bürsten, Enten pflegen...

 Avalon ist unser Leben!

 

 Wir sind ständig am Zäune und Stallungen bauen und freuen uns sehr über Sachspenden in Form von Brettern, Zaunpfählen, Wildzaun etc.!

Natürlich freuen wir uns auch über freiwillige Helfer

( einfach per Email simone@gnadenhof-avalon.de melden)

und finanzielle Unterstützung!

Hier unser Spendenkonto:

Avalon - Mensch und Tier e.V.

Kontonummer.: 1096532

Bankleitzahl: 56250030

Kreissparkasse Birkenfeld


Wir und die Tiere sind für jeden Cent von ganzem Herzen dankbar!

Die Geld- und Sachspenden werden zur Zeit für folgendes benötigt / verwendet:

Tierfutter wie Schweinefutter, Schaffutter, Katzenfutter, Pferdefutter

Tierarztkosten

Tierrettung

Material zum Ausbau der Weiden und zum Bau neuer Offenställe

Medikamente für unsere alten und kranken Tiere wie z.B. den kleinen Krebs und -herzkranken Hund Spyro, unsere am Sommerekzem und Asthma leidende Stuten Henny und Hanni, etc...

 

Dazu freuen wir und Tiere uns sehr über liebe Menschen,

die für den ein oder anderen Vierbeiner die Patenschaft übernehmen möchten!


Unser gemeinnütziger Verein

Avalon - Mensch und Tier e.V.

ist unter der  Registernummer 20470 im Vereinsregister Bad Kreuznach eingetragen


Um unsere Arbeit, unser Leben auf Avalon ein wenig kennen zu lernen, hier für euch ein  Rückblick aus dem Jahr 2013:

Der Hofaufbau und die Aufräumarbeiten gingen gut voran:

Der alte Rinderstall wurde komplett aufgeräumt, in Pferdeboxen eingeteilt und erblüht nun in strahlendem weiß. Die Stallgasse kann man nun endlich nutzen, um unseren Flohmarkt und andere Aktivitäten wie unsere wunderschöne Stallweihnacht zu veranstalten.

Ralf hatte in diesem Jahr kleine Beete und Gärten angelegt, sogar ein tolles Gemüsebeet mit Kartoffeln, Kohl, Mais, Tomaten und Kräutern.

Viel altes Holz, Schrott und Müll konnte entsorgt werden.

Dank der Hilfe des tollen Maschinenrings wurde der Riesen Misthaufen endlich abgetragen (Dank unserer Pferde ist er aber in rasanter Zeit wieder doll gewachsen!)

Wir haben großartige Pfosten und Zaunspenden erhalten und konnten so die Weide der großen Schafherde vergrößern.

Die Enten Mahatma und Gandhi erhielten einen tollen Teich.

Aus der grünen Garage wurde eine tolle riesige Box für die drei Shettys

Das Kaninchen- und Meerschweinchengehege wurde zu Beginn des Jahres fertig und die Fellgesichter konnten einziehen.

Dazu wurde ein schöner Gänsestall gebaut.

Spenden, Besucher, Veranstaltungen:

In diesem Jahr haben wir viele tolle Sach- und Geldspenden erhalten und konnten zum ersten Mal gegen Endes des Jahres fast alle Tierarzt, Futter und Materialkosten zahlen!!! DANKE!

Durch den tollen RPR1 Gewinn, bei welchem ihr alle uns so toll unterstützt habt, konnte die große Heurechnung endlich gezahlt werden. Juchhu!

Sehr oft kamen uns liebe Menschen besuchen, die meisten brachten tolle Sachen für unsere Vierbeiner mit. DANKE!

Viele Gruppen hatten sich in diesem Jahr bereits bei uns angemeldet und schon nach Führungen über Avalon gefragt. Vielen mussten wir leider absagen, da es uns aufgrund unserer Berufe zeitlich leider noch nicht möglich ist unter der Woche Aktivitäten auf Avalon anzubieten. Wir denken aber wir sind auf dem richtigen Weg und hoffen von Herzen das dies bald geschehen kann. Denn Mensch und Tier gehören zusammen: Menschen helfen Tieren und Tiere helfen Menschen, so lautet unser Prinzip von Avalon.

Drei Behindertengruppen, eine Seniorengruppe und einigen Gruppen mit Kindern, darunter die Kids und Teenis vom örtlichen Jugendheim konnten wir bereits auf Avalon empfangen und ihnen ein paar tolle Stunden hier ermöglichen. Sie haben viel über die hier lebenden Tierchen lernen können und gespannt unseren Geschichten gelauscht.

Unser Buch „Willkommen auf Avalon“ wurde veröffentlicht und unsere erste Lesung auf dem Hof war ein voller Erfolg!

Auch kamen viele Besucher zu unserem Tag der offenen Tür und zu unserer wunderschönen Stallweihnacht.

Wir waren oft in der Zeitung, zweimal im Radio (Radio I-O und RPR1) und zweimal wurden wir vom Fernsehen besucht, kamen in der Landessschau Rheinland-Pfalz.

Langsam aber sicher wird Avalon bekannt, langsam aber sicher erhalten wir mehr Hilfe, nachdem wir zwei Jahre lang fast alles alleine durchgeboxt hatten.

Freunde und Helfer:

Wie auch in den letzten Jahren: Unsere engen Freunde halten zu uns, sind uns ein Trost in schlimmen Zeiten, bringen uns zum Lachen, geben uns Kraft und Mut um weiter zu machen.

Denn Leute: Einen Gnadenhof zu führen, ist in der Tat ein ziemlich hartes Brot und geht einzig mit hartem Willen und großer Liebe in den Herzen.

Abgesehen von der ständigen finanziellen Not (nur mal an die Ernährung von knapp 100 Tieren denken! Dazu noch ständige Tierarzt und Materialkosten) betragen unsere Arbeitstage incl unseren Berufen zwischen zwölf und vierzehn Stunden und es ist IMMER zu wenig Zeit! So vieles wollen wir noch, so vieles ist noch zu tun. Dazu die Angst, die seelische Belastung, wenn ein Fellgesichtchen krank ist oder man Anrufe (und das sind traurigerweise viele) bezüglich Tieren in Not erhält welchen man nicht helfen kann. Ganz egal wie hart man kämpft, ganz egal wie man es versucht. Oft ist dies sehr frustrierend.

Viele neue Menschen haben wir ihn diesem Jahr kennen gelernt, auch kamen uns viele Facebooker besuchen, neue Freundschaften haben sich entwickelt.

Mit Selma und Matze kamen im Sommer dieses Jahres sehr engagierte und zuverlässige Menschen auf den Hof, welche uns so oft es geht in der Woche bei der Hofarbeit unterstützen.

Auch hier hat sich eine Freundschaft entwickelt.

Abschied:

Bei einigen unserer Schatzis wars in diesem Jahr knapp und oft schnürte uns die Angst um unsere Fellgesichter die Luft ab, so dass wir kaum noch atmen konnten.

Wir erinnern uns alleine an die schwere Krebs OP unseres Windspiels Spyro. Doch der kleine Mann hat es geschafft, die Tumore welche nicht entfernt werden konnten, werden mit Medikamenten in Schach gehalten, wir genießen jeden Tag zusammen!

Unser kleiner wilder Hahn Hahniball hatte es leider nach langer schwerer Krankheit nicht geschafft, wir mussten schweren Herzens Abschied nehmen. Wir vermissen ihn sehr und werden ihn niemals vergessen.

Dann Ende des Sommers ein neuer Schicksalsschlag, welcher uns plötzlich und sehr hart traf, welchen wir noch immer nicht so ganz verarbeitet haben: Die 28 jährige Stute Hostess, Gents Mama, verließ uns absolut unerwartet und sehr schnell. Dies waren gelinde gesagt sehr schlimme Tage und Wochen, wir fühlten uns als wären uns unsere Herzen aus den Leibern gerissen worden.

In Liebe denken wir jeden Tag an dich, Hostess.

Neuzugänge:

Dank der Helfer und Spenden konnten in diesem Jahr folgende Fellgesichter auf Avalon einziehen:

Das Zwergkaninchen Mucki

Die beiden Gänse Selma und Matze

Die Greyhoundhündin Coco

Die drei Shettys Pepper, Lucy und Nicky

Die Norwegermixstute Hanni

Wir tun alles was in unserer Kraft und Macht steht, damit sie bei uns wie all die anderen Tierchen ein wunderschönes Leben in Liebe, Würde und mit Respekt verbringen.

2013 haben wir viel gelacht und auch viel geweint.

In den kommenden Jahren wird es gefühlsmäßig nicht anders sein, denn Leben und Tod sind untrennbar miteinander verbunden. Und wohl im Besonderen auf einem Gnadenhof, auf welchem gerade viele alte, viele kranke Tiere leben.

Wir werden Abschiede nehmen müssen und wir werden Neuzugänge begrüßen.

Wir werden in der Sommerhitze schwitzen und im Schlamm von tagelangem Regen versinken.

Wir werden weiter am Aufbau des Hofes arbeiten (so viel ist noch zu tun) und wir werden uns um unseren Josef kümmern.

Wir werden, wie bisher: Nicht aufgeben!

Es wird aufregend, abenteuerlich, lustig, traurig, spannend und und und

Wir freuen uns ganz dolle auf alle neuen Abenteuer, welche auf Avalon zukommen werden und wir zusammen mit euch bestehen und erleben werden!

Alle Bewohner von Avalon danken euch, unseren lieben Freunden, Helfern, Spendern, Tierpaten und Mitfieberern für die tolle Unterstützung!

 

Gnadenhof Avalon  |  copyrights by Simone Breyer