Gnadenhof Avalon

Über uns

Im Oktober 2002 zog ein 11 Monate junges, sehr verängstigtes italienisches Windspiel vom Tierheim Idar-Oberstein in ein neues zu Hause.

Der junge Mann erhielt den Namen Spyro.

 

Ruckzuck stellte Spyro nicht nur alle Lebensgewohnheiten seiner Familie auf den Kopf, sondern man wurde aufmerksam auf so vieles, was man vorher nicht bemerkt hatte.

Seither engagieren wir uns, im Rahmen unserer kleinen Möglichkeiten, sehr für die Tiere und deren Schutz.


 

 

SiMone und Dieter :-)

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Eine Liebesgeschichte

Es war einmal ein Mädchen welches mit Pferden und Kaninchen aufgewachsen ist und diese so sehr liebte. Zu seinem größten Glück fehlte aber noch etwas: Ein Hund! Lange musste es damals bei seinen Eltern kämpfen, damit sein großer Traum von einem eigenen Hund wahr wurde. Als dieser Hund dann endlich nicht nur in das Elternhaus sondern vor allem in das Herz des Mädchens einzog, war das Kind das glücklichste Kind auf der ganzen Welt.

Alles unternahm es nun zusammen mit seinem Hund. Wenn es von der Schule kam, wartete der Hund schon auf es. Gemeinsam erlebten die beiden viele wunderbare Abenteuer miteinander.

Im Alter von 13 Jahren musste der Hund eingeschläfert werden, da er unheilbar an Krebs erkrankt war, die Lunge sich schon mit Wasser gefüllt hatte. Das Mädchen, nun kein Mädchen mehr, sondern eine junge Frau, hielt ihrem Hund während dieser einschlief, den Kopf. Die letzten Blicke welche die beiden miteinander tauschten, wird sie niemals vergessen. Als der Hund dann eingeschlafen war, brach eine Welt für sie zusammen.

Fast gleichzeitig gab es da in einem anderen Ort einen jungen Mann. Sein erster Hund war von der gleichen Rasse wie der der jungen Frau. Sein erstes Pferd hatte den gleichen Namen ihr erstes Pferd. Auch für ihn brach mit dem Tod seines Hundes eine Welt zusammen.

Rückblick: Als es etwa zwölf Jahre jung war, wurde dem Mädchen von einem Schulkameraden der Hof gemacht. Er war ein bisschen verliebt und sagte zu dem Mädchen: „Wenn wir erwachsen sind, dann komme ich dich mir einem roten Ferrari abholen und wir fahren gemeinsam durch die Welt“

Das Mädchen lächelte und antwortete ihm: „ Es tut mir leid, doch ich warte auf den, der mit einem schwarzen Pferd zu mir kommt, mit diesem werde ich bis ans Ende der Welt gehen.“

Als junge Frau, nach dem Tod ihres Hundes, wurde sie zur Rebellin. Kämpfte gegen alles, vor allem gegen die guten Ratschläge ihrer Eltern. Sehr jung heiratete sie einen Mann, welcher nicht gut zu ihr war, nicht gut zu den Tieren war, nicht gut zu dem eigenen Sohn war. Nach der Trennung welche schrecklich verlief, wollte sie sich ihr Leben nehmen, da sie dachte, zu nichts nütze zu sein, nichts wert zu sein. Und dann geschah ein Wunder: Ein kleiner Hund aus dem örtlichen Tierheim fand sie und füllte ihr Herz mit Wärme und Liebe. Ein kleiner Hund gab ihr wieder Lebensmut, Hoffnung und Kraft. Und Mut zu einer zweiten Ehe, welche auf tiefer Freundschaft aufgebaut war. Doch als Ehe nicht halten konnte, da Freunde Freunde und Liebende eben Liebende sind.

Während ihrer Ehe hatte die Frau zwei Pferde, welche sie zusammen mit ihrem Mann von einem Kutscher gerettet hatte, der die beiden Tiere nicht gut behandelte. Beide Pferde waren sehr ängstlich und daher schwierig im Umgang. Die Frau kam alleine nicht gut mit den Tieren zurecht.

Und da kreuzten sich zum ersten Mal die Wege zweier Menschen, welche sich in ihren Leben, ihrer Liebe so ähnlich waren. Beide waren immer unruhig, immer auf der Suche, beide fühlten dass da etwas fehlt, doch sie wussten nicht was es war, konnten diese Leere nicht füllen.

Der Mann half der Frau den beiden Pferden die Angst zu nehmen. Monatelang arbeiteten sie mit zusammen mit den Pferden. Eine Freundschaft entstand, Vertrauen wuchs.

Die Wege der beiden trennten sich dann wieder, der Mann lebte nach zwei gescheiterten Ehen in einer festen Beziehung, die Frau war in ihrer zweiten Ehe. Keiner der beiden hätte jemals daran gedacht, dass man sich wieder trifft, dass da etwas passieren würde, was beide Leben ändern würde.

Zehn Jahre später, nach einer Trennung von Ehemann und Ehefrau in tiefer Freundschaft, ging die Frau mit ihrem Hund einen neuen Waldweg spazieren. Auf einer großen Wiese sah sie wie sich ein Reiter in wunderschönem wildem Galopp ihr näherte. Ein Reiter auf einem schwarzen Pferd.

Als Mann und Pferd auf ihrer Höhe waren, erkannte sie ihn. Und er sie. Er ließ sein Pferd halten, stieg ab. Ihr Hund begrüßte ihn so freudig als ob die beiden sich schon seit Jahren kennen würden. Sein Pferd stupfte sie zärtlich mit der Nase an.

Und dann war es da: Ohne Worte, nur ein einziger Blick.

Und es war um beide geschehen.

Und keiner konnte etwas dagegen tun.

Es war einfach da, ganz plötzlich und ohne Vorwarnung:

Liebe.

Heute leben die beiden zusammen mit knapp 100 Tieren, welche alle aus Misshandlung und/oder Vernachlässigung stammen auf einem kleinen Gnadenhof und kämpfen hier für die Rechte von Tieren und Menschen in Not.

Es ist ein harter und ein schwerer Kampf, der viele Opfer fordert.

Doch gemeinsam und mit Mut und Kraft und Liebe für sich und die Tiere und die Menschen welchen hier geholfen wird, geht es Schritt für Schritt weiter. Und mit der ständigen Hoffnung, dass sich immer wieder Menschen finden, welche helfen, damit weiterhin geholfen werden kann.

In Liebe.

Denn letztendlich ist doch Liebe das einzige was wir haben, was wir geben können, was wir uns wünschen.

Was sich ein jedes Lebewesen hier auf Erden wünscht und erhalten soll.

Einfach nur

Liebe

Von Mone: Jaaa, Leute, vielleicht ist dies unsere Geschichte, vielleicht aber auch ein wunderschöner Traum, vielleicht aber auch von beidem ein Teil  :-)


Am ersten September 2016 erlitt Dieter, mein Held, mein Engel, der Mann der Avalon sicher führte, einen schweren Schlaganfall.

Und plötzlich war alles anders. Und plötzlich war ich allein mit seiner Pflege und unseren Tieren.

Aber wir waren und wir sind Kämpfer und Leute, wir schaffen das!

Unsere Liebe ist sehr stark.

Und in diesen sehr schweren Tage geben uns unsere Tiere alles zurück. Sie geben uns Kraft und Hoffnung und Mut und Liebe.

Und wir sind unendlich dankbar.

 

 


 Hier die ersten Avalon Bewohner: (All die anderen Tierchen findet ihr auf unserer Foto Seite und in der Diashow)

   

Unsere süße Lilly

 

Isis, das Moppel und Ramses :-)

 

   

Luna, sie kam aus Fuerteventura mit kaputtem Knie zu uns, dieses ließen wir 2x operieren.

 

Nun läuft sie wieder ohne Probleme, wird aber ihre Angst vor Fremden nie ganz verlieren.

 

 

 

Im Winter 2010 nahmen wir zur Pflege den Notfall Podenco Rüden Aqua auf.

Über seinen Anblick waren wir sehr schockiert. Aqua hatte fast kein Fell, ein Ohr und die Schwanzspitze sind verstümmelt, sein ganzer Körper war voller Pusteln und Bisswunden und er war bis auf die Knochen abgemagert.

Dazu litt der junge Rüde unter fürchterlichem Juckreiz.

Heute geht es ihm viel besser, er hat sich bisher fantastisch erholt und genießt endlich ein qualfreies Leben.

 


 

 

Raubtierfütterung :-)


Die Kamerunschafe sollten nach den Dreharbeiten zu der Doku "Der Chiemgau Komet" geschlachtet werden, nun leben sie bei uns.

Genauso wie das Merino Schaf Falballa. Sie und ihren Bruder fanden wir bei einem Ausritt, der Schäfer hatte die kranken Lämmer liegen lassen. Findus hat es leider nicht geschafft.

Dann fand uns eine vernachlässigte Herde Shropshire Schafe und Muffel .  Tragischweise hatten fünf Shropshire Lämmer ihre Mütter verloren, vier konnten wir mit der Hand aufziehen, das kleinste hatte es leider nicht geschafft, es starb nach 24 Stunden in meinen Armen.

   

Teutates

 

Findus und Falballa

 

   

Die Shropshire

 

Unsere Flaschenlämmer

 

   

Sybille, Parci und Speedy

 

Sybille wurde im April 2012 elf Jahre

 

   

Die Shropfels :-)

 

Ein Shropfelbaby :-)

 

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